Im Norden des kroatischen Istriens verbindet
Buzet einen befestigten Hügel mit der neueren Stadt in der Mirna-Ebene. Die Altstadt bewahrt Mauern, zwei Tore, enge Gassen, Kirchen, Paläste und öffentliche Zisternen einer kompakten Wehrstadt. Trotz des kleinen Maßstabs umfasst der Kern eine erstaunliche Vielfalt an Befestigungen, Palästen, Kirchen und Wasserspeichern. Am südlichen Fuß des befestigten Kerns setzt sich die Stadtgeschichte auf dem Friedhof mit der mittelalterlichen Veitskirche fort.
Die Kirche des hl. Veit steht auf dem Friedhof unterhalb des Südrands der
Altstadt von Buzet. Die kleine Kirche mit Glockengiebel ist mit einem mittelalterlichen Gräberfeld an der ehemaligen Befestigung verbunden.
An den Wänden befinden sich ein Relief des hl. Veit, das Wappen des Hauptmanns Marco Antonio Erizzo und Inschriften des 17. Jahrhunderts. Vor der Kirche steht ein verzierter Steinbrunnen; die Galerie zeigt daher auch Friedhofsumfeld und Brunnendetails.
Relief, Wappen und datierte Inschriften verbinden den mittelalterlichen Ursprung der Kapelle mit frühneuzeitlichen Erneuerungen. Der Glockengiebel des 15. oder 16. Jahrhunderts bewahrt eine ältere Form als die meisten Kirchtürme der Stadt.