Der Unterlauf der
Dubracina trennt das alte Kastel-Gebiet vom östlichen Teil des Zentrums von
Crikvenica.
Die Paulanerbrücke überquert die Dubracina unmittelbar vor ihrer Mündung ins Meer und verbindet den Bereich des
Kastels mit dem östlichen Stadtzentrum. Durch ihre drei flachen Bögen und die Steinverkleidung wirkt sie älter als sie tatsächlich ist und fügt sich in das historische Umfeld des ehemaligen Klosters ein.
Die heutige Straßen- und Fußgängerbrücke entstand 1938 nach einem Entwurf des Ingenieurs Milivoj Frkovic, der mehrere Stein- und Ziegelbrücken in Kroatien plante. Sie steht nahezu an der Stelle früherer Übergänge über den Unterlauf, an der Brücken die Siedlung jahrhundertelang mit dem natürlichen Hafen an der Mündung verbanden.
Auf einem Plan und einer Ansicht des Paulanerklosters von 1756 ist bereits eine mehrbogige Steinbrücke dargestellt. In ihrer Nähe stand eine Statue des hl. Johannes Nepomuk, des Schutzpatrons der Brücken; die erhaltene
Statue des hl. Johannes Nepomuk gehört heute zum steinernen Erbe des Kastels. Die alten Darstellungen erklären damit auch die über die Verkehrsfunktion hinausgehende Bedeutung des Übergangs.
Ihren heutigen Namen erhielt die Brücke 2017 durch einen Beschluss des Stadtrats zu Ehren des Paulanerordens. Am besten lässt sie sich vom Ufer und vom Weg entlang des Baches betrachten; von dort sind alle drei Bögen zusammen mit der
Kirche Mariä Himmelfahrt und der zum Meer offenen Mündung zu sehen.